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Duales Studium

DualForum Soziales & Gesundheit: 20-jährigen Jubiläums von hochschule dual

Unter dem Motto „Gemeinsam stark für die Gesellschaft“ kamen beim DualForum Soziales & Gesundheit am 20. Oktober 2026 in München zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Hochschulen, Praxis, Studierendenschaft und Alumni zusammen. Gastgeberin war die Katholische Stiftungshochschule München, die das Fachforum gemeinsam mit der OTH Regensburg, der Hochschule München und der Evangelischen Hochschule Nürnberg ausrichtete.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen in den Spotlights verschiedene Perspektiven auf das duale Studium in den Bereich Soziales und Gesundheit an den bayerischen Hochschulen. In einer „360-Grad-Perspektive“ diskutierten Lehrende, Studierende, Alumni und Praxispartner über Chancen, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren dualer Studienangebote.

Die Fakultät Sozial- und Gesundheitswissenschaften der OTH Regensburg war dabei mehrfach aktiv vertreten. Die beiden Studierenden des Studiengangs Soziale Arbeit Dual mit integrierter Praxis, Jeremias Herbst und Joshua David Roland, beide aktuell im 7. Semester, brachten im Rahmen der Spotlights ihre persönlichen Erfahrungen aus ihrem dualen Studium ein. Auch wenn es im dualen Studium in Prüfungsphasen manchmal stressig sein kann, schätzen sie insbesondere die Praxisnähe und auch die Vielfalt ihrer Praxiseinsätze. „Wenn ich nicht dual studieren würde und stattdessen neben dem Studium zum Beispiel in einer Kneipe arbeiten würde, hätte ich letztlich mehr Stress, denn im dualen Studiengang werden mir für meine Praxistätigkeit ECTS angerechnet und einzelne Theorie-Inhalte fallen somit weg“, so Jeremias Herbst. Einen großen Mehrwert sehen die Studierenden auch im Theorie-Praxis-Transfer. Sie betonen zum einen den Praxisbezug im Studium. An der Fakultät Sozial- und Gesundheitswissenschaften lehren sehr viele Lehrbeauftragte, diese können stets aktuelle Themen und Beispiele aus der Praxis einfließen lassen. Zum anderen spielen die gute Betreuung im Studium eine große Rolle, ebenso wie das Lehrforschungs- / Praxistransferprojekt, bei dem Studierende über zwei Semester in ihrer Praxiseinrichtung ein eigenes Praxisprojekt planen, durchführen und evaluieren. Auf die abschließende Frage, was sie an ihrem dualen Studium ändern würden, antworteten die Studierenden, dass sie sich wünschen würden, dass noch mehr junge Menschen die Möglichkeit bekommen, Soziale Arbeit dual studierenden zu können, auch durch noch mehr Kooperationen mit Praxiseinrichtungen.

Im Rahmen des Worldcafés gestalteten Prof. Dr. Michael Görtler und Stefanie Mörtlbauer einen Austausch zum Thema Theorie-Praxis-Transfer und stellten erfolgreiche Ansätze vor. Prof. Dr. Christiane Wissing leitete eine Diskussionsrunde zur Berufseinmündung und beleuchtete den Übergang vom dualen Studium in die berufliche Praxis.

In den Workshops und Gesprächsformaten wurde deutlich, dass die vorhandenen dualen Studienmodelle im Bereich Soziales und Gesundheit sehr heterogen sind und dass eine qualitativ hochwertige PraxisANleitung, eine strukturierte PraxisBEgleitung sowie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Praxis wesentliche Voraussetzungen für den Erfolg dualer Studiengänge sind.

Das Forum zeigte eindrucksvoll, welchen Beitrag das duale Studium in den Bereichen Soziales und Gesundheit zur gesellschaftlichen Entwicklung leistet.

 

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KSH München/Jens Bruchhaus
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